Mittwoch 12. Dezember 2018

Brandgefährliche Golfanlagen

„Es brennen zu viele Golfanlagen“, so Patrick Stadter, Leiter des ExclusivVertriebs der Mannheimer Versicherung AG, bereits vor zwei Jahren. Nach den Bränden der letzten Wochen sagt er: „Wir prüfen intern, ob und inwiefern auch zukünftig die Absicherung von Golfanlagen möglich ist.“ Die Mannheimer hat sich vor rund 20 Jahren mit der Marke PRIGOM auf die Absicherung von Golfplätzen spezialisiert und ist einer der führenden Golfversicherer in Deutschland.

Golfer sind dankbar, wenn ihr Golfclub für ihr Golfequipment Caddyboxen - oder Abstellplätze zur Unterbringung anbietet. Ein schöner Service vieler Golfanlagen, der jedoch auch Gefahren birgt. Gerade jene Hallen sind nämlich, ebenso wie der Gastronomiebereich, typische Schadenorte für Brände auf der Golfanlage. Eine der häufigsten Schadenursachen sind technische Defekte. Diese Defekte ereignen sich besonders oft an Ladestationen, Batterieladegeräten, elektrischen Leitungen, Steckdosen oder ungeeigneten, billigen Mehrfachsteckdosen. Die modernen Lithium-Ionen-Akkus sind kleine Kraftwerke und damit auch besonders gefährlich. Daher werden sie als Gefahrgut der Klasse 9 gehandelt. Auf Grund der hohen Brandgefahr bei Kurzschluss oder Wasser-Einfluss gelten besondere Sicherheitsvorschriften. Beim Transport ist auf eine sorgfältige Kennzeichnung, Verpackung und Handhabung zu achten.


Aber auch Defekte an eingestellten Maschinen, wie z.B. Mähern, führen häufig zu Bränden. Entsteht ein Feuer im Küchenbereich des Clubrestaurants, so liegt die Schadenursache sehr häufig in überhitztem Speisefett in Fritteusen und/oder Pfannen oder ungenügend gereinigten Fettfiltern und Dunstabzugseinrichtungen. Ein Ersticken der Flammen wird erheblich erschwert oder sogar unmöglich. Löscheinrichtungen sind oft mangelhaft, es werden keine speziellen Fettbrandlöscher vorgehalten und das Küchenpersonal ist ungenügend ausgebildet und nicht mit dem Umgang mit Löscheinrichtungen vertraut. Auf keinen Fall darf brennendes Fett mit Wasser gelöscht werden. Hier besteht Lebensgefahr für die umstehenden Personen.


„Häufig fehlt es sowohl beim Personal der Golfanlagen als auch bei den Golfern an der nötigen Sensibilität für die drohende Gefahr“, so Thomas Grintz, Versicherungsfachwirt augusta assekuranz e.K., Bezirksdirektion der Mannheimer Versicherung AG. Er war zusammen mit Patrick Stadter in der GMVD-Geschäftsstelle, um über wesentliche Gefahren, Ursachen und wirksame Schadensverhütungsmaßnahmen zu sprechen. Klar ist: Das unangenehme Thema wird gerne verdrängt. Dabei kann schon eine einfacher Verstoß wir eine Zigarettenkippe im Müll ein Feuer entfachen.


Das Interview mit Patrick Stadter und Thomas Grintz wird in der Ausgabe 6/2018 des „golfmanagers“ veröffentlicht.

Patrick Stadter (r.) und Thomas Grintz (l.) mit Andreas Dorsch, GMVD-Geschäftsführer, und Dr. Johanna Damm, GMVD Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Selbstgebauter Elektrogrill im Heizraum

Als Auflage wurde übrigens Holz verwendet - sieht man dann auch

Rauchen gefährdet die Gesundheit und den Golfclub

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