Interview mit PREMIUM Partner sehkraft

1. Herr Maus, wenn man sich zum ersten Mal mit dem Thema „Laseroperation am Auge“ befasst, fällt es schwer einen Überblick bei all den Fachbegriffen und unterschiedlichen Operationsverfahren zu bekommen. Welche Verfahren im Bereich der Korrektur von Fehlsichtigkeiten gibt es aktuell und wie bewerten Sie diese? Welches Verfahren können Sie besonders empfehlen?

Der Goldstandard ist mit über 40 Millionen Behandlungen weltweit die LASIK. Hierbei wird unter einem hauchdünnen Deckel, dem sogenannten Flap, das darunterliegende Hornhautgewebe mit einem Excimerlaser so modelliert, dass die Fehlsichtigkeit vollständig korrigiert wird. Bei der Standard LASIK wird dieser Flap mit einem Präzissionsmesser erzeugt, während dies bei der FEMTO-LASIK ein hochmoderner Femtosekundenlaser übernimmt. Dies ist das zur Zeit sicherste und präziseste Verfahren der Medizin. Andere Verfahren wie PRK, LASEK oder SMILE sind in der Regel nur zu empfehlen, wenn aufgrund einer besonderen Situation, z.B. zu dünne Hornhaut des Patienten, eine LASIK nicht in Frage kommt.  


2. Auf Ihrer Homepage (www.sehkraft.de) steht, dass Patienten bei Ihnen keinen „Anzug von der Stange“ erhalten. Was kann man sich darunter vorstellen?

Sie müssen sich das so vorstellen: Jedes Auge ist einzigartig, genau wie ein Fingerabdruck. Diese Einzigartigkeit können wir exakt vermessen und mit der Individual-LASIK umsetzen. Optimale Ergebnisse erzielen wir unter Berücksichtigung aller individuellen medizinischen und persönlichen Bedürfnisse. Aus diesem Grund bekommt bei uns jeder Patient eine maßgeschneiderte Behandlung. Das ist beispielsweise mit SMILE gar nicht möglich; ein wesentlicher Grund, warum wir dieses Verfahren nicht anbieten.  


3. Wie viele Eingriffe nehmen Sie pro Jahr ungefähr vor?

Über 3.000 refraktiv-chirurgische Eingriffe.  


4. Gibt es auch Patienten, denen Sie von einer OP abraten? Und wenn ja, warum?

Sicher. Nicht jedes Auge ist für eine LASIK geeignet. Es gibt einige Erkrankungen, die eine klare Kontraindikation darstellen und bei denen man nicht operieren kann. Grundsätzlich aber können wir je nach Dicke und Form der Hornhaut Kurzsichtigkeit bis -12 Dioptrien, Weitsichtigkeiten bis + 6 Dioptrien und Hornhautverkrümmung bis 6 Dioptrien – häufig auch darüber hinaus – behandeln. Für Patienten, die bereits alterssichtig sind, könnte ein Linsentausch mit einer mulifokalen Linse die bessere Lösung sein, da damit sowohl Fern- als auch Lesebrille überflüssig werden. Aber was die jeweils individuell beste Lösung ist, kann man nur nach einem ausführlichen Beratungsgespräch sagen.  


5. Wie gerade angedeutet, ist sehkraft auch neben der Augenlaser-Behandlung im Bereich der Linsenchirurgie tätig, das heißt, natürliche Augenlinsen werden durch künstliche ersetzt. Vor allem die operative Behandlung des Grauen Stars (Katarakt, eine Trübung der Augenlinse), scheint Fortschritte gemacht zu haben. Inwiefern?

Hier hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden und die vollständige Brillenfreiheit des Patienten ist das Ziel. Zum einen hat sich bei den Linsenimplantaten in den letzten Jahren sehr viel verändert. Die Abbildungsqualitäten sind deutlich besser geworden, es gibt Filter zum Schutz der Makula und moderne Linsen wie die trifokale Linse von Zeiss oder die Symfony von AMO; sie ermöglichen gutes Sehen in allen Entfernungen. Zum anderen ist das Operationsverfahren durch den Einsatz eines hochmodernen Femtosekundenlasers, die sogenannte Femto-Katarakt, noch einmal deutlich schonender geworden.  


6. Wie stehen die Chancen nach einer solchen Behandlung wieder (gut) sehen zu können?

Ausgezeichnet! Wir können aus einem Portfolio von 25 verschieden Linsentypen wählen und so jede Linse individuell auf die Bedürfnisse unserer Patienten anpassen. Dabei überlassen wir die Kalkulation der Linsen nicht den üblichen Computerprogrammen, sondern geben sie in die Hände unserer erfahrenen Ingenieure für Augenoptik. So können wir sogar die Eigenheiten des jeweiligen Operateurs bei der Berechnung berücksichtigen. Dieses „Fine-Tuning“ der OP-Qualität erfolgt nur in ganz wenigen Zentren weltweit. Viele unserer Linsen werden individuell für den Patienten angefertigt.


7. Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) ist die häufigste Ursache für hochgradigen Sehverlust und Erblindung im Alter. Patienten berichten über Schatten, einen „blinden Fleck“ im Zentrum des Gesichtsfeldes, verzerrte Linien oder erhöhte Blendfähigkeit. Wie kommt es dazu?

Die altersabhängige Makuladegeneration AMD ist eine Stoffwechselstörung. Hauptursache ist der natürliche Alterungsprozess. Risikofaktoren wie genetische Disposition und Umweltfaktoren (Rauchen, falsche Ernährung, Bewegungsmangel) begünstigen ein früheres Auftreten der Erkrankung.


8. Gibt es auch in diesem Bereich neue Entwicklungen in der Forschung bzw. Behandlung?

Ja. Seit kurzem können wir mit einem speziellen 2RT Laser erstmals schon das Frühstadium der trockenen AMD behandeln. Durch den Einsatz des 2RT Lasers wird eine natürliche biologische Heilantwort auf der Netzhaut stimuliert, durch die ein Regenerationsprozess initiiert wird. Das bedeutet, dass bereits vorhandene erste Krankheitszeichen rückgängig gemacht werden können und das Fortschreiten dieser degenerativen Erkrankung bekämpft wird. Der Übergang in die aggressive Form, der feuchten AMD, kann verhindert und damit das Risiko der Erblindung durch AMD deutlich reduziert werden. Diese retinale Regenerations-Therapie dauert nur ca. 20 Minuten, wird ambulant durchgeführt und ist absolut schmerzfrei.


9. Seit einiger Zeit bietet sehkraft auch die Implantation von KAMRA Inlays an. Was versteht man darunter?

Das KAMRA Inlay ersetzt die Lesebrille. Es ist eine hauchdünne (nur 0,005 mm dicke) ringförmige Folie mit einem Durchmesser von 3,8 mm und einer zentralen Öffnung von 1,6 mm. Ähnlich wie bei einer Fotokamera bewirkt diese "Mini-Blende" eine höhere Tiefenschärfe, sodass mehr als 2 Dioptrien ausgeglichen werden können. Dadurch werden sowohl Gegenstände in der Ferne als auch in der Nähe scharf gesehen und die Lesebrille wird überflüssig.


10. Stiftung Warentest berichtet von rund 300 Augenärzten und Laserzentren in Deutschland, die Fehlsichtigkeiten korrigieren. Jedes Jahr lassen sich hierzulande rund 50.000 Kurz- und Weitsichtige lasern. Sehkraft gibt es in Köln, Berlin und bald auch in Wien. Warum sollten Patienten zu Ihnen kommen?

Weil wir alles dafür tun, um für jeden Patienten das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Unser Credo ist kompromisslose Qualität für maximale Sicherheit. Daher arbeiten wir ausschließlich mit der modernsten verfügbaren Technologie und zwar nicht nur im Laser-, sondern vor allem auch im diagnostischen Bereich. Unser Team ist erfahren und hochspezialisiert und unsere Prozesse sind standardisiert. Und last but not least ist es uns in allen Zentren gelungen, dass die Patienten sich wohl bei uns fühlen.  


Herr Maus, vielen Dank für das Gespräch.


Statement von Maximilian Kieffer zu sehkraft:  

„Als Golfer ist man auf perfektes Sehen angewiesen. Bereits seit meinem 17. Lebensjahr habe ich Kontaktlinsen getragen, hatte aber zunehmend Probleme damit, besonders mit der Verträglichkeit aufgrund trockener Augen. Das war nicht nur unangenehm sondern hat mich auch in meiner Konzentration während des Spiels gestört. Deshalb habe ich mich bei mehreren Anbietern über verschiedene Möglichkeiten der Laserkorrektur informiert und mich dann zur Femto-LASIK bei sehkraft entschieden. Der Eingriff selbst dauerte nur wenige Minuten und ich konnte schon am nächsten Tag wieder ins Training einsteigen und dabei besser sehen als vorher mit Kontaktlinsen. Einfach phantastisch! Es ist ein unglaublich befreiendes Gefühl, morgens wach zu werden und natürlich gut zu sehen. Ich würde es jederzeit wieder machen."

Weitere Informationen unter www.sehkraft.de


Interview: Dr. Johanna Thiel

Matthias Maus, Leiter von sehkraft
Seit neun Jahren ist sehkraft PREMIUM Partner des GMVD
Maximilian Kieffer vertraut sehkraft
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